Deutschland Cup

Am ersten Novemberwochenende trafen sich im Saarland in Wiebelskirchen insgesamt 237 Teilnehmer mit einer Altersspanne von 9 bis 67 Jahren beim diesjährigen Deutschland-Cup. Das für alle DTB-Vereine offene Turnier richtete sich an Sportler, die sich im Anschlussbereich an die Leistungen der Deutschen Meisterschaften befinden.

Bei den zweitägigen Wettbewerben standen am Samstag die älteren Jahrgänge im Mittelpunkt, unter anderem auch vier Brackweder. Für die Mädchen verlief der Tag leider ohne Finalteilnahme, doch mit unterschiedlichen Leistungen. Luca Gernemann zeigte in der Altersklasse 14-15 gute Übungen und belegte einen in diesem Fall erfolgreichen 9. Platz. Bei Lena Czichowski sah es in der Gruppe der 16 bis 18-Jährigen nach ihrem Abbruch in der Kür unglücklicher aus - sie landete am Ende des Teilnehmerfeldes.

Die Jungs präsentierten einen nahezu perfekten Auftritt. Thanh Hellmann stellte besonders hohe persönliche Rekorde in beiden Vorkampfübungen auf (über mehrere Punkte!) . Im Finale ab 0 Punkten bewies er ebenfalls starke Nerven, gewann deutlich in der Gruppe „16-18 männlich“ und hatte auch hier einen Rekord. Dieses Mal nicht in seiner persönlichen Punktzahl, sondern als bester der Nachwuchs-Bielefelder in der ToF (Flughöhe) mit 15,625 Sekunden.

Janis Flottmann traf in der Klasse 19+ auf alte Bekannte aus der Bundesliga (Eberstadt und Berlin). Nach einem sehr engen Kampf stand Janis nach dem Vorkampf auf Platz 3, konnte sich im Finale jedoch steigern und holte Silber für die SVB.

Am nächsten Tag traten die vier jüngeren Vereinskollegen an. In der größten Gruppe des Wettkampfes (12-13 Jahre) mit 45 Teilnehmern platzierte sich Lea Kornfeld auf einen ordentlichen 18. Rang.

Bei den Jüngsten (9-11 Jahre) starteten direkt drei Bielefelderinnen, die alle unter den Top 10 landeten. Nach einem „Landungsfehler“ in der Kür stand Ilea Girod auf Rang 10 und erreichte somit nicht das Finale der besten Acht. Im letzten Jahr stand auf Ileas Platzierung noch Inka Knöner, dieses Mal verbesserte sie ihre Leistungen und sicherte sich als Fünfte das Finalticket - dort konnte sie ihren Platz verteidigen. Ungewöhnlich verunsichert durch den Sturz im letzten Wettkampf begann Emilie Volikova ihren Vorkampf. Ins Finale zog sie mit nur einem knappen Vorsprung als Erstplatzierte ein, doch im Endkampf gewann sie an Sicherheit und turnte wie die „alte“ Emilie. Gold gewann sie nun doch noch mit ganzen zwei Punkten Vorsprung.

Beim 3. Deutschland-Cup stellt die SV Brackwede nun schon zum 3. Mal in Folge zwei Sieger und gehört somit zum erfolgreichsten Verein dieses Events.